Medizinkongress in Kassel

Auch in diesem Jahr findet wieder diverse Medizinkongresse in Deutschland statt. Da diese immer sehr gut besucht sind, sollten sich Mediziner schon jetzt ihre Tickets sichern. Mehr »

Chefärzte im Gespräch

Dr. Joseph Heiter und Dr. Delbert Grady - anerkannte Experten der Chirurgie - sprechen über die neuesten Techniken und Möglichkeiten zur Trennung von siamesischen Zwillingen. Mehr »

Ärzte ohne Grenzen

Ärzte ohne Grenzen gehört zu den führenden Hilfsorganisationen im Bereich der medizinischen Hilfe. Besonders in Afrika helfen die Ärzte den Schwächsten der Schwachen. Mehr »

 

Mit einer Entgiftungskur das Wohlbefinden steigern

Du fühlst dich oft müde und erschöpft? Du bist meistens antriebslos und leidest unter Kopfschmerzen? Dann ist es möglicherweise Zeit, deinen Körper zu entgiften. Falsche Ernährung, zu wenig Schlaf, Zigaretten- oder Alkoholkonsum zählen zu den verschiedenen Umwelteinflüssen, die anfällig für Gewichtszunahme, Hautprobleme und Darmerkrankungen machen. Mit anderen Worten – ein ungesunder Lebensstil führt zur Entgiftungsschwäche.

Warum solltest du eine Entgiftungskur machen?

Das Entgiften und Entschlacken des Körpers – auch genannt Detoxing – führt zu mehr Energie und stärkt das Immunsystem. Wenn Darm und Leber entgiftet werden, werden die Selbstheilungskräfte regeneriert und die Widerstandsfähigkeit steigt. Richtig entschlacken fördert zudem die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit, wodurch du aktiver in den Tag gehen kannst. Zusätzlich zum positiven Einfluss auf die Gesundheit, verhilft eine Entgiftungskur zu strafferer Haut und einem vitalen Aussehen – du fühlst dich einfach gut.

Wie funktioniert eine Entgiftungskur?

Dreiwöchige Detox-Diät, Heilfasten oder doch lieber homöopathische Entgiftungskur? Es ist nicht immer leicht, die richtige Methode zur natürlichen Körperentgiftung zu finden. Diese drei Schritte können dir helfen, dein Wohlbefinden langfristig zu optimieren:

  • Ernährung analysieren
  • Giftstoffe ausleiten
  • Langzeitplan erstellen

Ernährung analysieren

Im ersten Schritt zum richtigen Entschlacken gilt es, die eigene Ernährung genauer unter die Lupe zu nehmen. Stehen Schinken, Käse und Weißmehlprodukte auf deinem Speiseplan? Sind Kekse und Kaffee ein fixer Bestandteil in deinem Tagesablauf?

Beim Entschlacken gilt es, dieser Übersäuerung des Körpers entgegenzuwirken und basischen Nahrungsmitteln wie Gemüse, Obst und Kartoffeln Vorrang zu geben. Ernährungsberaterin Ursula Vybiral betont hierbei „Abnehmen kann man nur mit Essen, nicht mit Hungern“. Vermeide daher auch Lebensmittel mit Konservierungs- und Farbstoffen oder raffiniertem Zucker.

Giftstoffe ausleiten

Forscher der Kyungpook National University in Südkorea zeigten bei ihrer Langzeitstudie mit rund 1100 Probanden, dass im Zuge einer Diät fettlösliche Gifte, welche grundsätzlich in Fettdepots gespeichert werden, freigesetzt werden. Wird ein Fettdepot aufgelöst, gelangen diese Gifte ins Blut und können so zum Problem werden. Daher ist es unbedingt notwendig, den Körper besonders beim Ausleiten von Giftstoffen zu unterstützen. Mit welchen Mitteln du schädliche Stoffe natürlich ausleiten kannst, erfährst du in den nächsten beiden Absätzen.

Heilerde

Bei Heilerde handelt es sich um ein bewährtes Hausmittel und eine vergleichsweise kostengünstige Alternative um deinen Körper zu entgiften. Heilerde ist ein mineralisches Pulver, welches unter anderem Kalzium- und Magnesiumsalze sowie Kieselsäure enthält.

Laut dem Mediziner und Physiker der Naturheilkundeabteilung der Berliner Charité, Bernhard Uehleke, eignet sich Heilerde als mineralische Substanz daher besonders gut, um Gifte zu binden und dem negativen Effekt des Fettabbaus im Zuge einer Diät entgegenzuwirken. Ein weiterer Vorteil ist die Schonung des Darms im Vergleich zu herkömmlichen Darmspülungen oder Abführmitteln.

In Verbindung mit einer Entgiftungskur wird Heilerde innerlich angewendet. Du kannst die Erde zum Beispiel in Wasser oder Tee auflösen und in kleinen Schlucken trinken. Unterstützend zum Entgiften eigenen sich auch Saunagänge, Bäder, Massagen und Yoga.

Detox-Tee

Während die Kraft der Heilerde vor allem in der Bindung von Giftstoffen liegt, hilft der Entgiftungstee insbesondere den Stoffwechsel zu aktivieren. So können gebundene Gifte rascher ausgespült werden und eine natürliche und schnelle Entgiftung des Körpers wird begünstigt.

Ein wichtiger Indikator von Detox-Tee sind die verwendeten Zutaten, wie Ingwerwurzeln, Minze, Mate-, oder Brennnesselblätter. Detox-Tee fördert somit nicht nur die Entwässerung des Körpers, sondern hat auch eine beruhigende und antioxidative Wirkung auf Magen und Darm.

Wenn du eine Entgiftungskur zu Hause starten willst, eignet sich Detox-Tee besonders gut als Alternative zum morgendlichen Kaffee. Solltest du kein Freund von bitteren Getränken sein, kannst du den Tee auch mit etwas Honig (anstatt Zucker!) verfeinern.

Langzeitplan erstellen

Entgiftung und Fastenkur können die Darmflora nachweislich stärken und so das persönliche Wohlbefinden nachhaltig steigern. Die optimale Dauer einer Entgiftungskur ist individuell verschieden, sollte jedoch nicht länger als zwei Wochen andauern. Beobachte deinen Körper, wie er auf den Verzicht von säurehaltigen Lebensmitteln reagiert. Forschungsergebnisse zeigten, dass genau dieser Verzicht unsere Geschmackssinne schärft und Süßes und Salziges in weiterer Folge intensiver wahrgenommen wird.

Halte deine täglichen Erfahrungen aus Heilfasten- und Entschlackungskur fest. So findest du heraus, was deinem Körper zum Entgiften hilft. Lege fest, ob du das Heilfasten an einem Tag in der Woche weiterführen willst. Entscheide, ob Hilfsmittel wie Heilerde und Detox-Tee dich auch weiterhin in deinem Wohlbefinden unterstützen können. Nicht zuletzt – wirf einen Blick auf die Inhaltsstoffe deiner Lebensmitteln und vermeide hohe Dosen an Zucker, Farb- und Konservierungsmitteln.

Fazit

Dein Körper kann dir über verschiedene Signale wie Kopfschmerzen, Antriebslosigkeit oder generelle Erschöpfung mitteilen, dass er Unterstützung braucht. Um dein Wohlbefinden wieder zu erlangen, kann eine natürliche Entgiftungskur helfen. Eine einfache Analyse der täglichen Ernährung zeigt oft, welche Gifte wir unserem Körper zuführen. Natürliche Mittel wie Heilerde und Entgiftungstees unterstützen bei der Umstellung zu einem – idealerweise langfristig – gesünderen Lebensstil.

Immer mehr Berufskrankheiten plagen unsere Gesellschaft

In Deutschland steigt die Zahl der Berufungskrankheiten an. Am häufigsten ist die Haut betroffen: Im Jahr 2017 gingen 21.402 Verdachtsanzeigen ein. An vierter Stelle stehen Probleme mit der Lenden- und Wirbelsäule, hervorgehoben durch Heben und Tragen schwerer Lasten. Rückenleiden zählen heutzutage zu den Volkskrankheiten. Sie finden sich in jeder Altersgruppe. Zu den Ursachen gehören auch mangelnde Bewegung und eine falsche Haltung im Sitzen. Selbst nächtliches Zähneknirschen kann Rückenschmerzen verursachen.

Richtiges Heben ist erlernbar

Der größte Fehler beim Heben wird gemacht, indem aus dem Rücken heraus etwas hochgehoben wird. Die Menschen machen ein Hohlkreuz, was zu einer starken Belastung der Rückenmuskulatur führt. Um diese zu schonen, sollte man wie folgt vorgehen:

  • Aufstellung frontal und nah zum Gegenstand.
  • Die Füße werden parallel zueinander und schulterbreit aufgestellt.
  • Sodann geht man mit geradem Rücken in die Hocke.
  • Beim Anheben einer Last werden bestenfalls Bauch-, Po- und Oberschenkelmuskulatur angespannt.
  • Ruckartiges Hochgehen ist zu vermeiden, besser ist ein gleichmäßiges Heben.

Wird ein Objekt von einem Ort zum anderen getragen, verteilt man das Gewicht möglichst gleichmäßig auf beide Arme. Außerdem werden Gegenstände nahe am Körper getragen. Beim Gehen sollte man leicht in den Knien einknicken und den Rücken jederzeit gerade halten.

Lastenhandhabungsverordnung zum Schutz der Arbeiter

In Unternehmen, in denen das Tragen schwerer Lasten zur Tagesordnung gehört, sind die Arbeitgeber in der Verantwortung. Um Arbeitnehmer zu schützen, wurde vom Gesetzgeber bereits vor langer Zeit die Lastenhandhabungsverordnung (LasthandhabV) herausgebracht. Danach liegt beispielsweise die empfohlene Grenzhublast bei häufigem Heben und Tragen für Frauen von 19 bis 45 Jahren bei 10 Kilogramm, für Männer im gleichen Alter bei 30 Kilogramm. Die Unternehmensleiter sind in der Pflicht, darauf zu achten, dass nicht mehr Lasten von den Mitarbeitern getragen werden, als es ihre Sicherheit und Gesundheit zulässt. Darüber hinaus sollte schweres Tragen auf eine ergonomisch schonende und sinnvolle Weise erfolgen. Zudem ist darüber nachzudenken, ob ein hochgewichtiges Objekt nicht in kleinere Bestandteile aufteilbar ist.

Hubtische – die Lösung zur Vermeidung von Schwerstarbeit

Jeder Unternehmer ist dazu angehalten, wenn möglich, Hilfsmittel für schwergewichtige Transporte zur Verfügung zu stellen. In vielen Firmen geht es gar nicht ohne, da die Gewichte der Produkte die Kraft der Angestellten übersteigt. Hubtische bieten dann eine sehr gute Alternative. Sie gibt es zum Beispiel bei Saxlift in den unterschiedlichsten Größen und Arten. Die Belastungsmöglichkeit reicht von 150 bis 6.000 Kilo. Die zahlreichen Ausführungen wie Flach-, Scheren-, Riemen- oder Spindelhubtisch ermöglichen vielfältige Einsätze. Zusätzliche Erweiterungen wie eine Wiegeeinrichtung, Rollenbahnen oder Drehvorrichtungen vergrößern den Nutzungsbereich.

Was kann man selbst gegen Rückenschmerzen tun?

Neben Schmerzmitteln, die nicht länger als zwei bis drei Tage eingenommen werden sollten, kann Wärme hilfreich sein. Ein Vollbad ist ebenso geeignet wie Rotlicht oder eine Wärmeflasche. Gleichfalls ist Gehen gut. Ein Spaziergang lockert die Muskulatur und sorgt für die Bewegung der Wirbelgelenke. Weiterhin trägt die sogenannte Stufenlagerung zum Abklingen der Rückenschmerzen bei. Dabei legt man sich auf den Rücken, eine warme Unterlage ist empfehlenswert. Die Beine werden höher platziert, und zwar so, dass die Unterschenkel einen rechten Winkel zu den Oberschenkeln bilden. Verbessern sich die Beschwerden nicht innerhalb drei Tagen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Gleichzeitige Lähmungserscheinungen an den Beinen und am Unterleib, Darm- sowie Blasen-Kontrollverlust und einem Taubheitsgefühl an den Oberschenkelinnenseiten sind wichtige Alarmzeichen. In diesen Fällen ist sofort ein Fachmann zu konsultieren, da Verdacht auf ein Reithosen-Syndrom besteht.

OPC-Traubenkernextrakt: Das sollten Verwender wissen

OPC, oder eigentlich Oligomere Proanthocyanidine, sind sekundäre Pflanzenstoffe, die vor allem in Obst und Nüssen vorkommen. Insbesondere Beeren, Äpfel und Trauben enthalten größere Mengen des Bitterstoffes. Auch in Rotwein und einigen Teesorten konnte ein hoher Anteil der Substanz nachgewiesen werden. Wir fassen im Folgenden zusammen, worauf du beim Kauf achten solltest und wie OPC Traubenkernextrakt richtig dosiert und eingenommen wird.

Die Entdeckung des Traubenkernextraktes

1948 untersuchte der französische Mikrobiologe Jacques Masquelier Erdnusshäute hinsichtlich der Option, diese als Futtermittel für Tiere zu nutzen. Im Zuge seiner Forschungen fand er heraus, dass die Schalen die Gesundheit der Tiere positiv beeinflussten. Er entdeckte und extrahierte die Oligomeren Proanthocyanidine und OPC wurde zunehmend auch hinsichtlich seiner Wirkung auf den Menschen untersucht. Viele Wirkungsweisen werden dem Extrakt inzwischen nachgesagt. So gilt der OPC Traubenkernextrakt beispielsweise als Antioxidans. Allerdings liegen bislang keine Studien vor, die eine Wirksamkeit zweifelsfrei bestätigen. Darüber hinaus schützt OPC Pflanzen, die diesen Stoff enthalten, vor UV-Strahlung, Schimmel- und Pilzbefall.

OPC-Traubenkernextrakt kaufen

Traubenkernextrakt kann man mittlerweile bequem online, aber auch in gut sortierten Reformhäusern und Apotheken bekommen. Die Nachfrage wächst vor allem deshalb, weil dem Extrakt eine Vielzahl an gesundheitsfördernden und vitalisierenden Effekten nachgesagt werden. Das Extrakt wird als Nahrungsergänzungsmittel in flüssiger, Pulver- oder Kapselform angeboten. Das Pulver, das auch in den Kapseln verwendet wird, wird aus den Schalen der Traubenkerne extrahiert, in denen ein besonders hoher OPC-Anteil nachgewiesen werden konnte. Häufig enthalten Supplemente auf OPC Traubenkernextraktbasis auch Vitamin C, da beide Stoffe sich ergänzen und ihre positiven Wirkungen gegenseitig verstärken. Zum Teil werden auch Kombipräparate angeboten, die zusätzlich Vitamin E enthalten. Neben Traubenkernextrakt können die Kapseln auch Magnesiumsalze beinhalten, die als Trennmittel fungieren. Es gilt allerdings: je höher der Anteil an reinem Traubenkernextrakt pro Kapsel, desto eher empfiehlt sich ein Kauf. Wer auf der Suche nach natürlichen OPC-Quellen ist, dem seien neben Trauben, Rosinen und Wein auch Äpfel, Extrakte aus Ginkgo biloba, Kokosnüsse, Pinienrindenextrakt, Heidelbeeren, rote Beeren, Erdnüsse und grüner Tee empfohlen.

Die Einnahme von Traubenkernextrakt

Vegetarier und Veganer sollten darauf achten, dass nicht alle Kapseln eine Cellulosehülle aufweisen und daher nicht uneingeschränkt im Rahmen einer vegetarischen Lebensweise geeignet sind. Mittlerweile gibt es allerdings ein großes Angebot an vegetarischen Supplementen. In der Regel enthält eine Kapsel 450 bis 600 Milligramm OPC. Pro Tag liegt die empfohlene Dosis bei 400 bis 1000 Milligramm des Stoffes. Sowohl Pulver als auch Kapseln sollten möglichst nüchtern und nicht in Verbindung mit Milchprodukten eingenommen werden. Wem die Einnahme zu Mahlzeiten oder einem leichten Snack besser bekommt, kann nach dem Schlucken der Kapsel ein Stück Obst oder Gemüse essen oder einen naturbelassenen Saft dazu trinken. Das Vitamin C unterstützt die Wirkung des Traubenkernextraktes. Wer lieber Pulver nutzt, kann dieses entsprechend der Dosiervorgaben in Wasser oder Säfte mischen. Flüssiges OPC-Traubenkernextrakt muss entweder mit einem Dosierbecher oder tropfenweise eingenommen werden. Viele Verwender meiden die pure Einnahme, da der Geschmack als bitter wahrgenommen wird. Es empfiehlt sich deshalb, auch die Tropfen in Verbindung mit einer milchfreien und bestenfalls Vitamin C-haltigen Flüssigkeit einzunehmen.

Der Aqualizer: Die Sofort-Hilfe-Schiene bei Schmerzen und Verspannungen

Die nächtliche Erholung ist für den Körper sehr wichtig. Doch es gibt eine Vielzahl an Gründen, weshalb wir morgens müde und ausgelaugt aufwachen. In einigen Fällen leiden die Betroffenen an starken Rückenschmerzen oder auch an nächtlichen Kopfschmerzen und Verspannungen. Häufig liegt die Ursache dafür im Bereich der Zähne. Denn Zähneknirschen fördert nicht nur den Abbau von Zahnschmelz und führt zum Zahnverlust. Es verursacht auch Kopfschmerzen, Kiefergelenksschmerzen und sogar Rückenschmerzen. Abhilfe verspricht ein sogenannter Aqualizer – eine Sofort-Hilfe-Schiene, die Verschiebungen im Kiefer kompensiert.

Eine Schiene gegen Verspannungen und Schmerzzustände

Morgendliche Nacken-, Kopf- oder Kiefergelenkschmerzen lassen sich häufig auf nächtliches Zähneknirschen zurückführen. Dabei üben die Betroffenen unbewusst Druck auf das Gebiss und die Gelenke aus. In einigen Fällen können auch rhythmische Bewegungen wie bei Kauen auftreten. Die Ursachen für dieses Verhalten sind unterschiedlich. Stress oder auch durch Füllungen oder Kronen verursachte Zahnfehlstellungen können das Zähneknirschen hervorrufen. Die Folgen, die sich langfristig daraus ergeben können, reichen von Kiefergelenk-, Nacken- und Kopfschmerzen bis hin zu schweren Schädigungen am Kauapparat. Einige Betroffene leiden sogar an starken Rückenschmerzen.

Um dem Zähneknirschen entgegenzuwirken, kann ein Zahnarzt eine Relaxationsschiene verordnen. Der Aqualizer ist eine Schiene mit Wasserfüllung,  die den Kiefer in eine ausbalancierte Position bringt und Verschiebungen kompensiert. So wird bereits nach wenigen Minuten eine entspannte Position erreicht, die Verspannungen im Kiefergelenk entgegenwirkt. Zusätzlich wird die Zahnsubstanz geschützt.

Die Relaxationsschiene wird von den Patienten nur temporär getragen, also nachts. Der Aqualizer besitzt zwei Bisspolster. Zwischen diesen bewegt sich das Wasser, um das Kauen und den Druck auszugleichen. Nach der Anpassung können die Patienten den Aqualizier sofort tragen. Durch Zähneknirschen hervorgerufene Beschwerden können sich daher bereits nach der ersten Nacht bessern.

Wer kann einen Aqualizer tragen?

Der Aqualizer ist für jede Altersklasse geeignet. Er wird in verschiedenen Größen angeboten, sodass sowohl Kinder als auch Erwachsene die Sofort-Hilfe-Schiene nutzen können. Es gibt außerdem eine schmalere Ausführung für Personen, die unter Mundöffnungsschwierigkeiten leiden.

Bei der Verwendung eines Aqualizers gibt es allerdings einige Ausnahmen. So darf die Schiene nicht getragen werden, wenn größere Zahnlücken bestehen. Auch ist sie nicht dazu geeignet, schwere Zahn- und Kieferfehlstellungen zu behandeln. Personen mit einem starken Würgereiz haben möglicherweise Schwierigkeiten damit, eine Aufbissschiene zu tragen. Für sie empfiehlt sich ein niedriges Modell.

Durch das Zähneknirschen verursachte Verspannungen müssen möglicherweise zunächst gelockert werden, um Abhilfe zu schaffen. In diesem Fall empfehlen sich sowohl Entspannungsübungen als auch Physiotherapie. Vor allem bei Beschwerden, die über einen längeren Zeitraum bestehen, sind begleitende Maßnahmen meist unerlässlich.